Text: Dietrich Irmer

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum von Trantow, hatte der Jugendchor unserer Schule die Gelegenheit, in der Dorfkirche ein Konzert zu geben und damit den Reigen der Festveranstaltungen zu eröffnen. Durch die Initiative von Frau Hardt wurde der Kontakt zum Chor  hergestellt und so konnte schließlich ein Termin gefunden werden. Wie immer, wenn unsere Schülereltern aktiv werden, hatten die Sänger beste Bedingungen für ihren Auftritt. Vom Aufenthaltsraum über die bereitgestellten Getränke, das fulminante Buffet, von Eltern liebevoll kreiert, bis hin zur festlich geschmückten Kirche war die Vorfreude der Organisatoren auf das bevorstehende Konzert überall zu spüren.

Der Größe der Kirche geschuldet, konnte nicht der gesamte Jugendchor auftreten. Trotzdem überzeugte das Ensemble durch Homogenität und Klangfülle. Besonders erfreulich: unsere Abiturienten ließen es sich nicht nehmen, noch einmal einige Stücke aus ihrem Repertoire zum Vortrag zu bringen und so das Konzert zwischen den Programmteilen des Jugendchores zu bereichern. Hier wurde Sophie mit ihrem Saxofon von Juliane am Klavier begleitet, gemeinsam der „Mambo“ von Herbert Grönemeyer gesungen und neben anderen Werken das „Marienwürmchen“ von Johannes Brahms zum Vortrag gebracht.

Mit geistlichen Werken eröffnete der Jugendchor und zollte so dem Jubiläum und der schönen Kirche Respekt. Der zweite Block widmete sich mit vier Stücken aus der Renaissance dem Thema „Wein, Weib und Gesang“. Mit einer Bearbeitung des Titels „Afrika“ der Band Toto für den gemischten Chor und des Rammsteintitels „Engel“ erklangen zwei Beispiele populärer Chorliteratur.  Ein Höhepunkt des Abends war das „Ständchen“ von Franz Schubert. Alexander aus der 11. Klasse überzeugte hier gemeinsam mit den Mädchen des Jugendchores sowie der souveränen Klavierbegleitung von Frau Bethage. Das Konzert endete mit einem gesungenen Segen und dem Volkslied „Der Mond ist aufgegangen“.

Ein sichtlich gerührter Bürgermeister sprach von einem Abend der Sinne „zwischen dem Duft von Jasmin und den jungen Stimmen“ und bedankte sich überschwänglich für das Konzert.

Ein großes Dankeschön geht an Frau Hardt und die vielen Helfer, die diesen schönen Sommerabend ermöglichten.

Aktuell


Copyright © 2014. All Rights Reserved.