Text: Dietrich Irmer  Fotos: Musikkoordination

Verabschiedung der Jahrgangsstufe 12 – Jugendchor in Prerow am 13.06.2017

Zum 20. Mal gab der Jugendchor sein letztes Konzert im Jahresreigen in der altehrwürdigen Seemannskirche zu Prerow. Pastor Witte ging in seiner Begrüßung auf dieses Jubiläum ein und gab einen kleinen Rückblick auf das Zustandekommen dieser Tradition
Nachdem der Jugendchor mit „locus iste“ von Anton Bruckner das Konzert eröffnet hatte, begrüßte auch unser Chorleiter Stefan Müller das Publikum. Das Konzert folgte keinem thematischen Schwerpunkt, sondern zeigte einen bunten Querschnitt durch die gearbeitete Chorliteratur aus fünf Jahrhunderten. Die Schüler der 12. Klasse folgten diesem Motto ebenso in den von ihnen eigenständig gestalteten Programmteilen. Welche Vielfalt! Neben einem Lied von Johannes Brahms erklang ein Duett aus Mozarts „Zauberflöte“ gefolgt von einem Titel aus der Feder von Herbert Grönemeyer. Stefan Müllers Bitte, doch nur am Ende der angekündigten Blöcke zu applaudieren, wurde hier längst nicht mehr entsprochen.
Dann kam der große Moment. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 wurden nach vorn gebeten. Der Chorleiter richtete einige herzliche Worte an sie, in denen er der Freude über die zurückliegende Zusammenarbeit, aber auch dem Bedauern über ihr künftiges Fehlen im Chor Ausdruck verlieh. Das Choraktiv überreicht nun die Abschiedsgeschenke und dann gaben die jungen Frauen und Männer ihre Chortücher bzw. die Chorfliegen ab, um die letzten beiden Stücke des Konzerts ohne diese Zeichen der Mitgliedschaft im Jugendchor gemeinsam mit den anderen zu singen. Wie im ersten Konzert vor 20 Jahren erklang als letztes Lied „Der Mond ist aufgegangen“ und spätestens jetzt wurde dieser besondere Moment für Publikum und Chor lebendig, dieses Gefühl zwischen Lachen und Weinen, immer dann, wenn Glück greifbar scheint.
Ein großes Dankeschön geht an die Kirchengemeinde Prerow und Pastor Witte, den Förderverein der Musikklassen am Goethegymnasium Demmin, an das Team der Musiklehrer, die Sänger des Jugendchores - die am nächsten Tag natürlich fleißig weiter lernten und die Eltern, durch deren Unterstützung und Fahrdienste solche besonderen Erlebnisse erst möglich werden.


 

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